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Hilfe bei Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

 

FAQ - Häufige Fragen

- Wer bezahlt die Untersuchungen?
- Wer wird informiert?
- Ärztliche Schweigepflicht
- Welche Impfungen bezahlt der Betrieb?
- Werden Drogenteste durchgeführt?
- Wer übernimmt die Kosten für die Bildschirmbrillen?
- Abrechnungsfragen - USt

 


 

Untersuchungen – wer übernimmt die Kosten?
Meistens übernimmt der Betrieb, der auch die Untersuchung anfordert die Kosten. Bei Einstellungsuntersuchungen kann es aber auch vorkommen, dass diese Kosten auf den zukünftigen Beschäftigten übertragen werden. Im Einzelfall, zumeist im Zusammenhang mit Begutachtungen ist der Kostenträger die Berufsgenossenschaft oder das Gericht, selten die Privatperson. Bei privaten Reisen werden die Kosten teilweise von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen – am Besten bei der Krankenkasse nachfragen; bei beruflichen Reisen ist der Arbeitgeber der Kostenträger, aber auch dies sollte zuvor von Ihnen abgeklärt werden.

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Wer wird informiert?
Die Bescheinigung für den Arbeitgeber und die damit verbundene Rechnung wird an den Arbeitgeber geschickt. In diesem Schreiben befindet sich ein vertraulicher verschlossener Briefumschlag an den Probanden mit den Laborwerten und einer Information, ob alle Werte in Ordnung sind oder Kontrollen erforderlich sind. Dem Betrieb übermitteln wir eine Arbeitgeberbescheinigung über das Ergebnis der Untersuchung, wie „keine gesundheitliche Bedenken“, der Proband erhält davon eine Kopie.
Der Hausarzt wird von uns nicht informiert – der Mitarbeiter kann die Befunde aber gerne dem Hausarzt / Facharzt vorlegen. Auch Ärzte können untereinander nurmit dem Einverständnis des Patienten vertrauliche Gespräche führen.


 

Was steht in den Bescheinigungen?

Die Bescheinigung an den Betrieb enthält Informationen darüber, ob gesundheitliche Bedenken bestehen, was aber immer zuerst mit dem Probanden besprochen wird, oder ob z.B. bestimmte Auflagen erteilt werden, wie z.B. das Tragen einer Brille oder die Durchführung weiterer Impfungen. Manchmal wird auch eine verkürzte Nachuntersuchungsfrist vorgeschlagen. Es werden aber nie Diagnosen oder medizinische Befunde auf dieser Bescheinigung stehen.

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Ärztliche Schweigepflicht
Die Ärztliche Schweigepflicht gilt immer, sowohl gegenüber dem Arbeitgeber als auch gegenüber dem behandelnden Arzt/Ärztin.
Wenn der Betriebsarzt einen anderen Arzt oder die Firma informieren muss oder anfragen will, braucht er zuvor das ausdrückliche Einverständnis des betreffenden Mitarbeiters.
 

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Welche Impfungen bezahlt der Betrieb?
Der Betrieb bezahlt alle Impfungen, die durch die betriebliche Tätigkeit erforderlich sind (z. B. bei dienstlichem Auslandsaufenthalt oder bei Umgang mit Infektionserregern etc.)
Die Krankenkasse übernimmt meist nur die Impfungen, die allgemein für das entsprechende Land empfohlen werden. Eine vorherige Abklärung ist am Sichersten.
 

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Werden Drogenteste durchgeführt?
Drogentests können nur durchgeführt werden, wenn der Proband damit einverstanden ist.

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Wer übernimmt die Kosten für Bildschirmbrillen?
Die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille werden nur dann mit einer zuvor abzusprechenden Summe X vom Arbeitgeber übernommen, wenn die „normale“ Brille eine ausreichende Sehschärfe für die Ferne und die Nähe bietet, aber trotzdem Probleme am Bildschirmarbeitplatz bestehen. Der Betriebarzt führt deshalb vor der Beschaffung eine Untersuchung durch und bescheinigt die Notwendigkeit.  Besondere Sehhilfen für die Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz übernimmt in keinem Fall die Krankenkasse.
Ob eine spezielle Bildschirmarbeitsbrille erforderlich ist, wird beim betrieblichen Sehtest nach BG-Grundsatz 37 durch den Betriebsarzt festgestellt und ggf. durch die Beratung am Bildschirmarbeitsplatz ergänzt.
 

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Abrechnungsfragen - USt
Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen werden als Einzelleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet und unterliegen zumeist nicht der Umsatzsteuer. Allerdings sind Untersuchungen nach G 25 und G 41 umsatzsteuerpflichtig.

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