Terminvereinbarungen sind kurzfristig und zu ungewöhnlichen Zeiten möglich

Reisemedizinische Beratung - Infogespräch

Wichtig ist zu Beginn, dass Sie mich über folgende Punkte ihrer Reise informieren.
Hierzu zählen:
- Reiseziel und Reiseverlauf
(liegt der Aufenthalt im Malariagebiet zu Beginn oder am Ende der Reise)?
- Reisedauer
- Zeitpunkt der Reise (Regen- oder Trockenzeit)
- Geplante Aktivitäten
- Unter welchen Reisebedingungen wird die Reise durchgeführt
(Gruppen- oder Individualreise)?
- Liegen chronische Erkrankungen vor, die eine Medikamenteneinnahme notwendig machen?

Auch alte Impfpässe können für mich interessant sein!

Im Rahmen dieser Erstberatung werden deshalb folgende Punkte angesprochen:

- Impfempfehlungen für die Reise nach Feststellung des Impfstatus
- Erstellung eines Impfplanes
- Verhaltensempfehlungen im Reiseland
- Umfassende Informationen zu einer möglichen Malariainfektion
- Hygieneempfehlung für die Reise
- Reiseempfehlungen für spezielle Zielgruppen
(Kinder, Senioren, Taucher, Abenteuerreisende, Trekking)
- Beratungen bei Last-Minute-Reisenden incl. Durchführung vieler noch möglicher Impfungen
- Auf Wunsch Zusammenstellung der Reiseapotheke

Die Termine für die Erstberatung werden möglichst kurzfristig vergeben, um keine Zeit für mögliche Impfungen zu verlieren. Folgetermine ergeben sich dann häufig aufgrund des erstellten Impfplanes. Idealerweise sollten die Impfungen zwei Wochen vor Abfahrt abgeschlossen sein, aber auch Last-Minute ist noch vieles möglich.
Einer der großen Vorteile der reisemedizinischen Praxis ist, dass sämtliche Impfstoffe in der Praxis vorrätig sind und schon im Rahmen des Ersttermins mit der Impfung auf Wunsch begonnen werden kann. Dies erspart Ihnen unnötige Laufereien mit Rezepten und Folgeimpfterminen.

Die Impfberatung wird nach Zeitaufwand im Rahmen des GOÄ abgerechnet und ist prinzipiell eine privatärztliche Leistung. Bei gleichzeitig durchzuführenden Impfungen fallen keine zusätzlichen Beratungskosten an. Ob die gesetzliche oder private Krankenversicherung die Kosten übernimmt, muss im Einzelfall nachgefragt werden (www.crm.de/krankenkassen)

Im Allgemeinen sollte jede Reise, die etwas über die „normale“ Urlaubsreise hinaus geht, zu einem Gesundheitscheck genutzt werden. Sie sollten auf jeden Fall ihren Zahnarzt/-ärztin zuvor aufsuchen. Es gibt nichts Schrecklicheres als Zahnschmerzen im Urlaub und dann? Auch eine gynäkologische Untersuchung sollte im letzten halben Jahr erfolgt sein. Je nach sportlicher Betätigung sind aber auch noch weitere Untersuchungen wie z.B. eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung (nach den Kriterien der Dt. Ges. f. Tauch- und Überdruckmedizin) oder eine Untersuchung auf Höhentauglichkeit notwendig. Erforderliche Kontrolluntersuchungen bei chronischen Erkrankungen sollten vorgezogen werden, eine ausreichende Medikamentenmenge muss vorhanden sein.

Auch eine Auslandsreiseversicherung, die auch den evtl. notwendigen Krankenrücktransport abdeckt, sollte abgeschlossen werden.

Denken Sie bitte auch immer an einen ausreichenden Sonnenschutz!

Als Kontraindikationen oder relative Kontraindikationen bei Impfungen gelten akute behandlungsbedürftige Erkrankungen, eine bekannte Impfstoffunverträglichkeit, Hühnereiweißallergie bei der Gelbfieberimpfung, bekannte Immundefekte vor allem in Bezug auf Lebendimpfstoffe, eine bestehende Schwangerschaft, wenn die Impfung nicht dringend indiziert ist (Ausnahme Grippeimpfung).
Als falsche Kontraindikationen gelten banale Infekte (Temp. < 38,5°C), mögliche Kontakte des Impflings mit ansteckenden Erkrankungen, Krampfanfälle in der Familie, Fieberkrämpfe in der Anamnese, Hauterkrankungen. Eine Antibiotika- oder Kortikosteroidtherapie stellt nicht zwingend eine Kontraindikation dar.


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